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c) Lernstoff für Psychotherapeutenüberprüfung



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Inhalt, Literatur und Gesetze

In eckigen Klammern z. T. Übertragung von Fremdwörtern ins Deutsche und Ergänzungen. Überschriften wichtiger Abschnitte und Kapitel sind unterstrichen.

Inhaltsverzeichnis Seite
Benutzte Literatur und Gesetzeskunde 2
Psychotherapien I. Analytische Verfahren
A) PSYCHOANALYSE [Freud] 3
B) INDIVIDUALPSYCHOLOGIE [Adler] 18
C) ANALYTISCHE PSYCHOLOGIE [Jung] 18
II. Umerziehende und direkte Verfahren
A) VERHALTENSTHERAPIE 19
B) INTERPERSONALE PSYCHOTHERAPIE 23
C) SUGGESTION 24
III. Stützende Verfahren
A) GESPRÄCHSTHERAPIE 24
B) ENTSPANNUNGSTHERAPIE und weitere Therapien 25
IV. Systemische und V. Gruppentherapie 28
Neurotische Störungen 28
I. Angststörungen 30
II. Depressive Verstimmungen 33
III. Zwangsstörungen 36
IV. Somatoforme Störungen 42
V. Persönlichkeitsstörungen 45
PsychotischeStörungen I. Organische systematische psychotische Störungen
A) AKUTE ORGANISCHE PSYCHOT. STÖRUNG 48
B) CHRON. ORGANISCHE PSYCHOT. STÖRUNG 50
II. Affektive (endogene) psychotische Störungen
A) SCHIZOPHRENIE 53
B) AFFEKTIVE STÖRUNGEN 57
C) SCHIZOAFFEKTIVE STÖRUNGEN 60
Wahnhafte Störungen 60
Sucht/Störungen durch psychotrope Substanzen 62
I. Morphin-Typ 62
II. Kokain-Tp 63
III. Cannabis-Typ 64
IV. Halluzinogen-Typ 64
V. Barbiturat-Alkohol-Typ und alkoholpsychot. Störungen 65
Suizid 68
Psychologie
I. Denken (Intelligenz, geistige Behinderung, Denkstörungen) 69
II. Wahrnehmungsstörungen
III. Konstitutionstypen (Kretschmer) 70
IV. Kommunikation
V. Gruppe
VI. Entwicklung der Kinder 71

Benutzte Literatur:
Amtsarztfragen [schriftliche Prüfung vom 14.10.98]
Aaron T. Beck u. a.: Kognitive Therapie der Persönlichkeitsstörungen, Beltz Verlag Weinheim, 2. Aufl. 1993
DGBTS, Kursunterlagen
Dorsch: Psychologisches Wörterbuch, 13. Auflage, Huber 1998
Der große Duden Bd.5, Fremdwörterbuch, Mannheim 1960
Martin Hautzinger u. a., Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen, 3. Auflage 1994
M. Linden, Martin Hautzinger u.a.: Verhaltenstherapie, Springer, 3. Auflage 1996
H. J. Freyberger u. a.: Fallbuch Psychiatrie, Huber 1993 [gut]
Richard Klußmann: Psychosomatische Medizin, 4. Aufl. 1998 [nicht empfehlenswert]
Pschyrembl: Medizinisches Wörterbuch, 257. Aufl. 1994
Hans S. Reinecker: Zwänge, Huber, 2. Auflage 1994
Rommelfanger: Psychotherapeutenprüfung 1 und 2; Psychiatrie; [Vademecum ist überholt] Ardea-Verlag, Fürth
Rainer Tölle: Psychiatrie einschließlich Psychotherapie, Springer, 11. Auflage 1996
Weltgesundheitsorganisation: Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD 10 Kapitel V [F], Huber, 1. Auflage 1993

Gesetzeskunde

STRAFGESETZBUCH [StGB]:

"Fehlende" [§ 20] und "verminderte Schuldfähigkeit" [§ 21] liegt vor, wenn zum Tatzeitpunkt eine krankhafte seelische Störung [endogene Psychosen], eine tiefgreifende Bewusstseinsstörung [Kurzschlusshandlung, affektive Ausnahmezustände] oder schwere andere seelische Abartigkeiten [Neurosen, Triebstörungen] nachweisbar sind / waren. Entscheidend für das Urteil ist aber die Einsichtsfähigkeit und Steuerungsfähigkeit.
Nach § 323a StGB kann eine Tat auch dann bestraft werden, obwohl sie in einem Rauschzustand begangen worden ist, wenn der Rausch schuldhaft herbeigeführt wurde.

PSYCHOTHERAPEUTENGESETZ [ist rechtlich Teil des Heilpraktikergesetzes]
§ 1: Erlaubnis
[1] Wer die Heilkunde, ohne als Arzt bestallt zu sein, ausüben will, bedarf dazu der Erlaubnis.
[2] Ausübung der Heilkunde im Sinne des Gesetzes ist jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommenen Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden beim Menschen, auch wenn sie im Dienste von anderen ausgeübt wird.

Eingeschränkte Erlaubnis
zum Betreiben der Heilkunde nach dem Heilpraktiker-Gesetz für diejenigen, die ausschließlich Psychotherapie betreiben wollen. Mit dem Erhalt der Erlaubnis dürfen Sie mit dem Patienten reden bzw. auf psychologischer Ebene arbeiten. Der Schein berechtigt nicht allgemein zur Anwendung von alternativen Heilverfahren wie Akupunktur, Neuraltherapie, Fußreflexzonenmassage, Reiki-Therapie gegen Krebs, Rheumaschmerzen oder Farbtherapie gegen Depressionen etc. Sie dürfen jedoch mit dem Schein Kranke, d. h. Patienten, die eine psychosomatische oder anders geartete [internistische oder neurologische] Erkrankung haben, ergänzend betreuen. Nach bestandener Prüfung sind Sie berechtigt, sich naturheilkundlicher Psychotherapeut [im Sinne des Heilpraktikergesetzes] zu nennen und, soweit die Leistungen übernommen werden, mit den Kassen abzurechnen [meist Privatkassen – „kleine Psychotherapie“].
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BAYRISCHES UNTERBRINGUNGSGESETZ

Artikel 1: Wer psychisch krank oder infolge Geistesschwäche oder Sucht psychisch gestört ist und dadurch in erheblichem Maß die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährdet, kann gegen oder ohne seinen Willen in einem psychiatrischen Krankenhaus oder sonst in geeigneter Weise untergebracht werden.

Dieser Text ist verfasst von Wilhelm Prasse (Villingen-Schwenningen, D).
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