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c) Verheißungen und Gebote Jesu




Kernverse aus dem Evangelium nach Johannes

Evangelium nach Johannes, Kapitel 3,16-18: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die auf ihn vertrauen, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer auf ihn vertraut, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht vertraut, der ist schon gerichtet, denn er vertraut nicht auf den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. [Er bleibt gefangen in Angst, Misstrauen und Hass gegen Gott]

Kapitel 12,44-46: Jesus aber rief: Wer auf mich vertraut, der vertraut nicht auf mich, sondern auf den, der mich gesandt hat. Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer auf mich vertraut, nicht in der Finsternis bleibe.

Kapitel 14,1: Vertraut auf Gott und vertraut auf mich!

Kapitel 15,3-5: Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 9-15: Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan.

1. Johannesbrief, Kapitel 5,1-5: Wer vertraut, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist. Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt [mit ihrer Angst, ihrem Misstrauen und ihrem Hass gegen Gott]; und unser Vertrauen ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der vertraut, dass Jesus Gottes Sohn ist? 13: Das habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, die ihr vertraut auf den Namen des Sohnes Gottes.

[ausgewählt von Wilhelm Prasse und abgedruckt in der Zeitschrift Quäker 1/2005, S. 74]